Mai 2026 Aromatherapie für das Organ Haut

Ätherische Öle in Verwendung unterschiedlicher Organsysteme

Zur Anwendung können beispielhaft folgende Aromaöle kommen:

-Haut-

Hier handelt es sich um die Organe: Haut und Hautanhangsgebilde wie Haare, Nägel, Schweißdrüsen und Talgdrüsen

Diese Organe haben folgende Aufgaben: Sinnesorgane für Schmerz, Temperatur, Druck, Wärme, Kälte und Zug. – Regulierung der Körpertemperatur. – Schutz vor Schmutz, Chemikalien, Erregern, Licht und Strahlen ect. – Ausscheidung uns Resorption. – Synthese von Vitamin D. – Energiespeicher.

1.Weihrauch (Boswellia sacra)

Wichtige Eigenschaften:

  • Stark entzündungshemmend
  • Schleimlösend
  • Immunmodulatorisch
  • Die Hauterneuerung fördernd
  • Antidepressiv 

Haupt-Indikantionen:

  • Morbus Chron
  • Colitis ulcerose
  • Chronische Bronchitis
  • Rheumatoide Erkrankungen
  • Narben
  • Wunden
  • Ulcus
  • Schwangerschaftsstreifen, auch vorbeugend
  • Immunschwäche
  • Nervöse Depression

Nebenwirkungen: sehr gut verträglich, bei Überdosierung im Diffuser kann leichte Benommenheit auftreten

2. Cistrose (Cistus ladanifer)

Wichtige Eigenschaften:

  • Stark antiviral
  • antibakteriell
  • Stark antihämmorrhagisch
  • Parasympathikoton (beruhigt den Körper, fördert Ruhe, Regeneration und Verdauung

Hauptindikationen:

  • Neurovegetative Dystonien
  • Atomisches Ekzem
  • Varizellen
  • Röteln
  • Scharlach
  • Keuchhusten
  • Autoimmunkrankheiten wie rheumatische Polyathritis, MS
  • Entzündung der Arterien
  • Wunden, Schnittwunden
  • Hämorrhagien

Nebenwirkungen: bei normaler Dosierung keine Nebenwirkungen bekannt.

2. Lavendel (Lavandula Officinalis)

Wichtige Eigenschaften:

  • Stark spasmolytisch
  • Die Hauterneuerung fördernd
  • Entzündungshemmend 
  • Beruhigend
  • Schmerzlindernd
  • Antibakteriell
  • Antimykotisch

Hauptindikationen:

  • Nervosität, Anspannung, Angst
  • Schlafstörungen
  • Dysmenorrhoe
  • Asthma und asthmatische Bronchitis
  • Infektiöse und allergische Hauterkrankungen
  • Wunden, Brandwunden
  • Ulcus cruris
  • Juckreiz
  • Entzündungen von Venen und Arterien
  • Kardialgien, Tachycardie, Hypertonie
  • Krämpfe

Nebenwirkungen: bei normaler Dosierung keine Nebenwirkungen bekannt. Im psychischen Bereich ist eher niedrig zu dosieren, da ein Zuviel zu Schlaflosigkeit und Unruhe führen kann.

April 2026 Aromatherapie für das Herz-Kreislaufsystem

Ätherische Öle in Verwendung unterschiedlicher Organsysteme

Zur Anwendung können beispielhaft folgende Aromaöle kommen:

-Herz-und Kreislaufsystem—

Hier handelt es sich um die Organe: Herz, Blut, Blutgefäße, Lymphgefäße.

Diese Organe haben folgende Aufgaben: im Blut der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, Regulierung der Körpertemperatur, Gerinnung von Blutungsquellen und Aufnahme der Lymphe in den venösen Kreislauf.

1.Melisse (melissa officinalis)

Wichtige Eigenschaften:

  • Stark antiviral
  • Antiphlogistisch
  • Sedativ und schlaffördernd
  • Analgetisch
  • Hormonähnlich
  • Immunmodulatorisch

Haupt-Indikantionen:

  • Herpeserkrankungen
  • Herzarrhythmien
  • Angstzustände
  • Schlaflosigkeit
  • Nervosität
  • Magenkrämpfe
  • Gallensteine
  • Übelkeit in der Schwangerschaft
  • Wehenschmerzen

Nebenwirkungen: in der Schwangerschaft nur unter fachlicher Aufsicht; in Einzelfällen Hautreizungen möglich

2. Rose (Rosa damaszensa)

Wichtige Eigenschaften:

  • Antiinfektiös
  • Antiphlogistisch
  • Stark neurologisch
  • Allgemein tonisierend
  • Kardiologisch
  • Antidepressiv
  • Psychisch stabilisierend

Hauptindikationen:

  • Akute und chronische Bronchitis
  • Entzündete Haut
  • Tachykardie
  • Impotenz
  • Depressionen, Ängste
  • Sterbebegleitung

Nebenwirkungen: bei normaler Dosierung keine Nebenwirkungen bekannt, sehr verträgliches, nicht toxisches ätherisches Öl.

März 2026 Aromatherapie für den Bewegungs- und Stützapparat

Ätherische Öle in Verwendung unterschiedlicher Organsysteme

-Bewegungs- und Stützapparat-

Hier handelt es sich um die Organe: Skelett (Knochen), Bänder, Sehnen und Muskeln. Diese Organe haben folgende Aufgaben: Stützfunktion, Bewegung, Blutzellenbildung, Mineralspeicher, Körperhaltung, Wärmeproduktion und Schutz vor lebenswichtigen Organen.

Zur Anwendung können beispielhaft folgende Aromaöle kommen:

  1. Eukalyptus citriodora (Zitroneneukalypthus)

Wichtige Eigenschaften: 

  • Stark antiphlogistisch
  • Antirheumatisch
  • Stark analgetisch
  • Sedativ
  • Leicht spasmolytisch
  • Antiinfektiös (Staphylococcus aureus)
  • Desodorierend
  • Insektifug

Haupt-Indikationen:

  • Arthritis
  • Rheumatische Polyarthritis
  • Hypertonie
  • Pericarditis
  • Zystitis
  • Vaginitis
  • Herpes Zoster
  • Pharyngitits

Nebenwirkungen:

Bei normaler Anwendung normalerweise sehr gut verträglich, gelegentlich allergische Reaktionen; nicht oral einnehmen

2. Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Wichtige Eigenschaften:

  • Antispasmodisch
  • Stark Mukolytisch
  • Expektorativ
  • Neurotonisch
  • Hyperämisierend
  • Analgetisch

Hauptindikationen:

  • Muskelkrämpfe
  • Myalgien
  • Rheuma
  • Neuralgien
  • Muskelkater
  • Herzrhythmusstörungen
  • Bronchitis, Sinusitis
  • Hypotonie

Nebenwirkungen: 

In der Schwangerschaft ausschließlich unter fachlicher Aufsicht; nicht für Babys und Kleinkinder

Februar 2026 Anwendungsformen in der Aromatherapie

Aromatherapie und die Wege in den Körper

1. Perkutane Anwendung

Die perkutane Anwendung der Aromaöle besteht meistens aus einer Teil- oder Ganzkörpermassage mit einer dreiprozentigen Ätherische-Öle-Mischung in fettem pflanzlichem Öl. Fette oder fettähnliche Stoffe (ätherische Öle sind lipophil) können sich zunächst per Diffusion durch die Ausgänge der Schweißdrüsen und Haare entlang der fettähnlichen Zellmembranen dann weiter über die feinen Blutkapillaren in der Lederhaut bis in das Körperinnere „hangeln“. Bauch, Rücken und Beine sind relativ undurchlässig, alle Schleimhäute wiederum sind sehr durchlässig, jedoch auch leicht reizbar. 

2. Nasale Anwendung

Die nahe liegendste Anwendung der Aromatherapie ist sicherlich das Einatmen der Düfte durch die Nase. Sie hat eine jahrtausendealte Tradition und ist auch die, die am schnellsten und unmittelbarsten wirken kann, vor allem im psychischen Bereich. 

Duftmoleküle gelangen zunächst zur Riechschleimhaut mit ihren Riechzellen, diese sind wiederum mit Zilien ausgestattet. Die Zilien sind mit Rezeptorproteinen bestückt. Die in elektrische Signale verwandelte Duftbotschaft wandert über Nervenfortsätze durch die Siebbeinplatte ins Schädelinnere und gelangt so ihn den Riechkolben und tiefer in das Riechhirn. 

3. Orale Anwendung

Die orale Anwendung geschieht einerseits fast tagtäglich durch aromatisierte Getränke und Speisen oder durch gezielte Einnahme im Krankheitsfall. Die medizinische Verschreibung zur inneren Einnahme sollte in Deutschland Ärztinnen und Heilpraktikerinnen vorbehalten bleiben. Die perkutane Anwendung ist unkompliziert und recht ungefährlich. Die Öle erreichen über die Blutkapillaren alle Organe. Deshalb werden nur in Ausnahmefällen Spuren oder einzelne Tropfen eines ätherischen Öls pur eingenommen. Sinnvoller und vor allen Dingen verträglicher für die Schleimhäute des Verdauungstraktes ist die Verdünnung mit fetten Ölen oder Honig. Die Einnahme auf Würfelzucker oder Milchzuckertabletten ist und der Selbstmedikation geläufig, jedoch nicht für alle Anwenderinnen verträglich, da die ätherischen Öle auf diese Weise unverdünnt an die Schleimhäute gelangen. Emulgierte Öle werden besser vom Körper aufgenommen. Zur Vereinfachung empfehle ich bei oraler Einnahme die Verwendung von Fertigpräparaten wie z.B. Gelomyrtol.

4. Rektale Anwendung

Die rektale Anwendung ist in Deutschland noch nicht verbreitet, in Frankreich ist sie jedoch bei lokalen Beschwerden (Hämorrhoiden) oder bei bronchopulmonalen Erkrankungen vor allem bei Kleinkindern weit verbreitet.

Dosierungsbeispiel: Für Kleinkinder von 1-3 Jahren gibt man 3 x täglich je ein Zäpfchen zu 25 Milligramm, für Kinder von 3-12 Jahren 3 x tägliche 50 Milligramm, Jugendliche und Erwachsene dürfen 3 x täglich 100 Milligramm bekommen. 25 Milligramm sind je nach Öl und Tropfvorrichtung 1.1,5 Tropfen. 

Herstellung: Um selbstgemachte Zäpfchen herzustellen, mischen Sie 50 % Kakaobutter und 50 % Kokosnussöl. Schmelzen Sie die Zutaten, mischen Sie sie gut und fügen Sie dann die ätherischen Öle hinzu. Gießen Sie die Mischung in die Form und lassen Sie sie aushärten.

5. Vaginale Anwendung

Die vaginale Anwendung eignet sich gut bei Candida-Erkrankungen und Juckreiz. Als effektive Hilfe sei hier eine ätherische Öle-Mischung genannt, die bei Candida-Befall sehr hilfreich ist. Je ein Teil Rosa damaszensa (destilliert), Lavendula offizinalis und Melaleuca alternifolia (Tea tree). Alle zusammen 3% entweder in Jojoba-Öl oder in Joghurt geben und auf einen Tampon streichen und 20 Tage 3 x täglich wechseln.

Januar 2026 Aromatherapie für Heilberufe

 Aroma-Therapie

Das Wissen um die Verwendung ätherischer Öle ist ein uralter, überlieferter Erfahrungsschatz vieler Kulturen. Niederschriften altertümlicher Stämme und umfangreiche Verbreitung in Ägypten, Mesopotamien, China, Griechenland, Indien und vielen weiteren Ländern. Es wurden meist Duftstoffe aus Pflanzenteilen in Form von Räucherwerk für therapeutische und rituelle Zwecke angewandt.

Chinesen und Inder stellten zu ältesten Zeiten ihrer Geschichte ätherische Öle bei Hauterkrankungen her, vor allem von Rosen und Kalmus. Wichtigster Unterscheidungspunkt zur systemorientierten Schulmedizin sind die ganzheitlichen Ansätze der Aromatherapie. Natürliche Wohlgerüche und Essenzen zählten zu den frühesten und beliebtesten Handelsgütern der Welt. Diese Handelsleute verbreiteten das Wissen in vielen Ländern. Die Geschichte der ätherischen Öle ist untrennbar mit der Geschichte der gesamten Pflanzenheilkunde verbunden. Obwohl eine umfassende Kenntnis ätherischer Öle erst in jüngster Zeit gelang, ist deren Bedeutung bereits den ältesten Völkern nicht entgangen.

Die Destillierkunst muss vor ca. 5000 Jahren bekannt gewesen sein.

Die Römer nutzten diese Kenntnisse, sie destillierten aromatische Wässer und nutzten diese mit Massageölen. Pedanius Dioscorides (60 n. Chr.) stellte in seinem fünfbändigen „De Materia Medica“ 600 Pflanzen zusammen, beschrieb die chemische Zusammensetzung und deren Veränderung durch Bodenbeschaffenheit, Alter der Pflanze, der Jahreszeit etc. Dieses Werk diente als Vorläufer vieler medizinischen Texte. Claudius Galen ( 131-201 n. Chr.) erweiterte dies , der Ausdruck „Galenik“ wird noch heute benutzt, um Drogen und deren medizinische Bestandteile aus Pflanzen und Tieren zu beschreiben.

1928 wurde zuerst der Begriff „Aromatherapie“ von dem französischen Chemiker Rene Maurice Gattefosse geprägt.

Die Therapie mit aromatischen Ölen hat nun einen beachtlichen Bereich außerhalb der wissenschaftlich anerkannten Medizin eingenommen. Vor allem in England hat sich die Aromatherapie zu einem auch von den staatlichen Behörden anerkannten Teil der Heilkunst entwickelt. Davon ist man in Deutschland zwar noch weit entfernt, aber auch hier hat die Beschäftigung mit der heilenden Wirkung von ätherischen Ölen in weiten Bereichen der Bevölkerung Freunde gefunden.

Im deutschsprachigen Raum beschrieben E. Gildemeister und Fr. Hoffmann im Standardwerk „Die ätherischen Öle“ Herkunft, Inhaltsstoffe und Gewinnung.

Unter „Aromatherapie“ versteht man ein komplementäres, ganzheitliches therapeutisches Angebot durch Angehörige von Heilberufen. Im Laufe der Jahre konnten sich zahlreiche Rezepturen für die verschiedensten Rezepturen praktisch bewähren. Die duftenden Anwendungen und Mischungen zeigen dabei immer wieder verblüffende Erfolge. 

Bei allen Empfehlungen, insbesondere im psychischen Bereich, entscheidet letztendlich die Nase der Patientin, welcher Duft oder welche Mischung sich eignet: Es sollten nur Düfte verwendet werden, die als angenehm empfunden werden! 

Viele Betroffene wünschen sich neben konventionellen Therapien auch naturheilkundliche Anwendungen. Sie möchten nicht nur gegen eine Krankheit kämpfen, sondern auch etwas für den Weg zur Heilung und Gesundheit tun. 

Bei der Anwendung ätherischer Öle geht es um Begleitung, Unterstützung des Wohlbefindens, Stärkung der Widerstandskräfte und Aktivierung vorhandener Ressourcen.

Dezember 2025 Sekundäre Pflanzenstoffe – Tomaten

Sekundäre Pflanzenstoffe – Tomaten

Der rote Farbstoff in Tomaten ist das Lycopin, welches zu der Gruppe der Carotinoiden gehört. In 100 g rohen Tomaten finden sich etwa 3 Manuela Grunwald  dieses Farbstoffs. In verarbeiteten Tomatenprodukten ist der Gehalt aufgrund der Aufkonzentrierung und der guten Temperaturstabilität von Lycopin wesentlich höher. 

Tomaten senken das Prostatakrebs-Risiko

Mehrere epidemiologische Studien haben gezeigt, dass der erhöhte Verzehr des sekundären Pflanzenstoffs Lycopin aus der Tomate mit einem verringerten Prostatakrebs-Risiko verbunden ist. Lycopin ist unter den Carotinoiden das effizienteste Antioxidans. Lycopin reichert sich im Prostatagewebe an und greift dort in das IGF-System. Dadurch sinkt klinisch auch der messbare PSA-Wert. Eine Bonner Studie hat gezeigt, dass nur das aus Tomaten extrahierte natürlich Lycopin vor der Entwicklung eines Prostatakarzinoms schützt.

Neben Lycopin enthält die Tomate eine Vielzahl von weiteren sekundären Pflanzenstoffen. So ist es vor kurzen gelungen, aus dem Gel, das die Tomatensamen umschließt, einen Extrakt zu gewinnen, der eine spezifische Mischung von mehr als 30 identifizierten und charakterisierten wirksamen Verbindungen enthält.

Tomaten Sehken das Thrombose-Risiko

Diese sekundären Pflanzenstoffe werden in einem patentierten Verfahren durch Separation, Ultrafiltration und Aufkonzentration aus Tomaten gewonnen. Dieser wasserlösliche Tomatenwirkstoff (WTSC1+2) ist in der Lage Verdichtung und Anhäufung von Thrombozyten signifikant zu verringern. Auf diese Weise wird das Risiko einer Thrombose reduziert. Die Blutgerinnung wird dabei im Gegensatz zu ASS nicht beeinträchtigt. 

Darüber hinaus besitzen Tomaten eine für den entzündlichen Prozess der Arteriosklerose wichtige entzündungshemmende Wirkung. 

Sekundäre Pflanzenstoffe – Tomaten

Der rote Farbstoff in Tomaten ist das Lycopin, welches zu der Gruppe der Carotinoiden gehört. In 100 g rohen Tomaten finden sich etwa 3 mg dieses Farbstoffs. In verarbeiteten Tomatenprodukten ist der Gehalt aufgrund der Aufkonzentrierung und der guten Temperaturstabilität von Lycopin wesentlich höher. 

Tomaten senken das Prostatakrebs-Risiko

Mehrere epidemiologische Studien haben gezeigt, dass der erhöhte Verzehr des sekundären Pflanzenstoffs Lycopin aus der Tomate mit einem verringerten Prostatakrebs-Risiko verbunden ist. Lycopin ist unter den Carotinoiden das effizienteste Antioxidans. Lycopin reichert sich im Prostatagewebe an und greift dort in das IGF-System. Dadurch sinkt klinisch auch der messbare PSA-Wert. Eine Bonner Studie hat gezeigt, dass nur das aus Tomaten extrahierte natürlich Lycopin vor der Entwicklung eines Prostatakarzinoms schützt.

Neben Lycopin enthält die Tomate eine Vielzahl von weiteren sekundären Pflanzenstoffen. So ist es vor kurzen gelungen, aus dem Gel, das die Tomatensamen umschließt, einen Extrakt zu gewinnen, der eine spezifische Mischung von mehr als 30 identifizierten und charakterisierten wirksamen Verbindungen enthält.

Tomaten Sehken das Thrombose-Risiko

Diese sekundären Pflanzenstoffe werden in einem patentierten Verfahren durch Separation, Ultrafiltration und Aufkonzentration aus Tomaten gewonnen. Dieser wasserlösliche Tomatenwirkstoff (WTSC1+2) ist in der Lage Verdichtung und Anhäufung von Thrombozyten signifikant zu verringern. Auf diese Weise wird das Risiko einer Thrombose reduziert. Die Blutgerinnung wird dabei im Gegensatz zu ASS nicht beeinträchtigt. 

Darüber hinaus besitzen Tomaten eine für den entzündlichen Prozess der Arteriosklerose wichtige entzündungshemmende Wirkung. 

November 2025 Sekundäre Pflanzenstoffe – Soja

Sekundäre Pflanzenstoffe – Soja

Die Sojabohne, ein sogenanntes Phytoöstrogen enthält Isoflavone.

100 g Tofu enthalten etwa 30 g Isoflavone. Die Verzehrmengen variieren stark beispielsweise zwischen westlichen Industrieländern mit 1-3 mg pro Tag und asiatischen Ländern mit 25-50 mg pro Tag. Wie der Name Phytoöstrogene vermuten läßt, beeinflussen diese Substanzen den Östrogenstoffwechsel im Menschen. Erhöhte Östrogenspiegel im Blut können mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für Krebs einhergehen. 

Dem wirken Phytoöstrogene entgegen, indem sie Östrogenrezeptoren belegen, so dass körpereigene Hormone nicht mehr binden können und die Umwandlung von Genen so verhindert wird. 

Daneben gibt es andere Mechanismen, die nicht mit der Bindung von Rezeptoren in Zusammenhang stehen, welche aber trotzdem einen positiven Einfluss auf den Östrogen-Haushalt haben. Beispielsweise ist bei Aufnahme von Isofavonen aus dem Soja die Verstoffwechselung von Östrogenen erhöht.

Wegen der positiven Wirkung auf den Östrogen-Haushalt werden Soja-Isoflavone auch oft bei klimakterischen Problemen empfohlen. Besonders die in den Wechseljahren bei einigen Frauen auftretenden sowohl als sehr anstrengend als auch sehr unangenehm empfundenen Hitzewallungen können durch Einnahme von Isoflavonen aus dem Soja reduziert werden.

Soja-Isoflavone können auch eine interessante Alternative für postmenopausale Frauen sein, die auf eine herkömmliche Hormomersatztherapie mit Kontraindikationen reagieren.

Vor einigen Jahren wurde über Soja-Isoflavone kritisch berichtet und geargwöhnt, die vermehrte Einnahme von Soja-Isoflavonen könne das Brustkrebsrisiko erhöhen. Das Max-Rubner-Institut Karlsruhe und die Uni Würzburg stellten allerdings auf Basis einer aktuellen europäischen Kohorten-Studie (330.000 Teilnehmerinnen) fest, dass die Gabe von Soja-Isoflavonen das Brustkrebsrisiko nicht erhöht. Im Gegenteil: eine weitere große Studie (3000 Teilnehmerinnen) konnte belegen, dass das Brustkrebsrisiko sogar sinkt, wenn Frauen im Klimakterium über mehrere Jahre Soja-Isoflavone eingenommen hatten.

Sekundäre Pflanzenstoffe – Soja

Die Sojabohne, ein sogenanntes Phytoöstrogen enthält Isoflavone.

100 g Tofu enthalten etwa 30 g Isoflavone. Die Verzehrmengen variieren stark beispielsweise zwischen westlichen Industrieländern mit 1-3 mg pro Tag und asiatischen Ländern mit 25-50 mg pro Tag. Wie der Name Phytoöstrogene vermuten läßt, beeinflussen diese Substanzen den Östrogenstoffwechsel im Menschen. Erhöhte Östrogenspiegel im Blut können mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für Krebs einhergehen. 

Dem wirken Phytoöstrogene entgegen, indem sie Östrogenrezeptoren belegen, so dass körpereigene Hormone nicht mehr binden können und die Umwandlung von Genen so verhindert wird. 

Daneben gibt es andere Mechanismen, die nicht mit der Bindung von Rezeptoren in Zusammenhang stehen, welche aber trotzdem einen positiven Einfluss auf den Östrogen-Haushalt haben. Beispielsweise ist bei Aufnahme von Isofavonen aus dem Soja die Verstoffwechselung von Östrogenen erhöht.

Wegen der positiven Wirkung auf den Östrogen-Haushalt werden Soja-Isoflavone auch oft bei klimakterischen Problemen empfohlen. Besonders die in den Wechseljahren bei einigen Frauen auftretenden sowohl als sehr anstrengend als auch sehr unangenehm empfundenen Hitzewallungen können durch Einnahme von Isoflavonen aus dem Soja reduziert werden.

Soja-Isoflavone können auch eine interessante Alternative für postmenopausale Frauen sein, die auf eine herkömmliche Hormomersatztherapie mit Kontraindikationen reagieren.

Vor einigen Jahren wurde über Soja-Isoflavone kritisch berichtet und geargwöhnt, die vermehrte Einnahme von Soja-Isoflavonen könne das Brustkrebsrisiko erhöhen. Das Max-Rubner-Institut Karlsruhe und die Uni Würzburg stellten allerdings auf Basis einer aktuellen europäischen Kohorten-Studie (330.000 Teilnehmerinnen) fest, dass die Gabe von Soja-Isoflavonen das Brustkrebsrisiko nicht erhöht. Im Gegenteil: eine weitere große Studie (3000 Teilnehmerinnen) konnte belegen, dass das Brustkrebsrisiko sogar sinkt, wenn Frauen im Klimakterium über mehrere Jahre Soja-Isoflavone eingenommen hatten.

September 2025 Sekundäre Pflanzenstoffe – Rote Trauben

Sekundäre Pflanzenstoffe – Rote Trauben

Resveratrol gehört zu der Gruppe der Stilbene und findet sich in größeren Konzentrationen hauptsächlich in Weintrauben. Insbesondere ihn der Beerenhaut sind die Gehalte am höchsten, da die Pflanze sich durch diese Inhaltsstoffe vor Schädigung durch IV-Strahlen oder Pilzinfektionen schützt. des Weiteren  werden große Mengen an Resveratrol in Wein nachgewiesen. Besonders Rotwein kann aufgrund der Maischegärung enorme Mengen dieses sekundären Pflanzenstoffs enthalten. 

Zur Wirkung des Resveratrol gibt es eine breite Studienlage. Die krebsschützenden Mechanismen beruhen auf folgenden Wirkungen:

  • Antioxidativ
  • Hemmung der Aktivierung von Kanzerogenen
  • Interaktion mit Östrogen (Bindung an Östrogenrezeptoren)
  • Hemmung der Zellteilung von Krebszellen und gesunden Zellen
  • Interaktion mit Proteinen, die Tumore unterdrücken können

Neben den Effekten im Krebsschutz werden Resveratrol entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Täglich aufgenommene physiologische Mengen an Reveratrol bewirken eine Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es hat ausserdem einen positiven Effekt auf die Blutcholesterinzusammensetzung und kann somit einer Arteriosklerose vorbeugen. Es kann das HDL-Cholesterin erhöhen und das LDL/HDL-Verhältnis und die LDL-Oxidationsrate senken.

Resveratrol wirkt ausserdem antioxidativ der Stimulation der freien Radikalen in den Blutplättchen entgegen, das antioxidative Stresslevel senkt sich

August 2025 Sekundäre Pflanzenstoffe – Rote Früchte

Sekundäre Pflanzenstoffe – Rote Früchte

Anthocyane gehören zu der Gruppe der Flavonoide und sind in roten, blauen oder violetten Beerenfrüchten zu finden. Die Aufnahmemenge liegt bei etwa 30-50 Milligramm/Tag i n Europa und ist stark saisonabhängig, da anthozyanreiche Früchte wie Himbeeren oder Erdbeeren eher im Sommer konsumiert werden. Rote Weintrauben enthalten z.B. 150-750 Milligramm pro 100 Gramm. Besonders große Mengen sind in Aroniabeeren enthalten. Sie können eine Konzentration von bis zu 10 g/kg Frischgewicht besitzen.

Die positiven ernährungsphysiologischen Wirkungen von Anthocycanen auf den menschlichen Körper sind in zahlreichen Studien belegt worden.

Sie wirken: 

  • Antioxidativ Radikalenfänger)
  • Können die Blutgerinnung verringern
  • Entzündungshemmend, z.B. bei rheumatoider Arthritis
  • Antikanzerogen
  • Beeinflussen das Sehvermögen positiv, Kurzsichtigkeit wird unterdrückt, Augenermüdung reduziert, Verbesserung der Adaption im Dunkeln und Verbesserung der Netzhautdurchblutung bei „Grünem Star“
  • Einleitung des programmierten Zelltodes, die Apoptose von prämalignen oder malignen Zellen
  • Der Arteriosklerose entgegen
  • Der Ansammlung von Körperfett entgegen
  • Verbessernd auf die altersbedingte Neurodegeneration

Juli 2025 Sekundäre Pflanzenstoffe – Kakao

Sekundäre Pflanzenstoffe – Kakao

Kakao ist der getrocknete Anteil des Samens des Kakaobaumes.

Er ist wie kein anderes Lebensmittel reich an Phenolen.

Seine entzündungshemmenden und antithrombotischen Effekte tragen zum Schutz von Herz-Kreislauferkrankungen bei. 

Laut Studienergebnis wurde nachgewiesen, dass bereits der tägliche Konsum von 6 g Schokolade das Risiko von Schlaganfall und Herzinfarkt um 39% senken konnte. 

Allerdings ist die Empfehlung, Kakaogetränke oder Schokolade bei großen Patientengruppen (Diabetiker und Pat. Mit metabolischem Syndrom) aufgrund des hohen Zuckergehalts und der hohen Energiezufuhr kontrainduziert. Zudem werden durch technologische Bearbeitung des Kakaos (Fermentieren, Trocknen und Röstung) die wertvollen Flavonole aus dem Kakaopulver entfernt. Der auf Schokoladen und Kakaogetränken deklarierte Kakaogehalt darf daher keinesfalls mit dem Flavonol-Gehalt gleichgesetzt werden. Eine standardisierte Gabe von Kakao-Flavonolen ist mit kakaohaltigen Lebensmitteln nicht möglich. 

Werden die Kakao-Flavonole als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, lassen sich folgende positive Effekt beobachten.

Im Vordergrund steht der Schutzeffekt für die Blutgefäße, also der Zellschicht auf der Innenseite. Die Kakao-Flavanole regenerieren diese Innenschicht der Gefäße und bewirken dadurch eine Verbesserung der Durchblutung und eine Entspannung der glatten Muskulatur der Gefäße. Das heisst, Kakao-Flavanole verbessern bei Patienten mit Entothelfunktionsstörungen dessen Funktion. Z.B. bei Diabetes Typ II und/oder Arteriosklerose.

Weitere Schutzeffekte für Herz und Gefäße ergeben sich aus der blutdrucksenkenden, antientzündlichen und cholesterinsenkenden Wirkung. Denn die regelmäßige Einnahme von Kakao-Flavonolen erhöht das Herzschutz-HDL-Cholesterin und senkt das LDL-Cholesterin.

Stress ist ein wichtiger Trigger für Herz-Kreislauferkrankungen. Daher ist die Reduzierung von Stress ein wichtiger Baustein in der Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kakao-Flavonole können die Stresshormone Cortisol und Adrenalin senken.

Bei Leistungssportlern führt der regelmäßige Verzehr von Kakao-Flavonolen zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Gefäßfunktion.

Auch in Bezug auf den degenerativen altersbedingten Abbau der Skelettmuskulatur wirkt sich der Verzehr von Flavonolen positiv aus.

So auch bei Nierenkranken: hier können die Gefäße mit Hilfe von Nahrungsergänzenden Kakao-Flavanolen geschützt werden. Laut Studienergebnissen verbessert sich  die Gefäßfunktion von Dialysepatienten durch hohe Flavonol-Dosen (820 mg/Tag) sowohl kurz- als auch langfristig. 

Sogar auf die Gedächtnisleistung zeigt die Einnahme von Kakao-Flavonolen einen positiven Effekt. Ergebnisse einer weiteren Studie zeigen bei den Hirn-Scans der Probanden ein höheres Blutvolumen und eine bessere Zirkulation des Blutes in dem Teil den Gehirns, der für das Erinnerungsvermögen zuständig ist.

Sekundäre Pflanzenstoffe – Kakao

Kakao ist der getrocknete Anteil des Samens des Kakaobaumes. Er ist wie kein anderes Lebensmittel reich an Phenolen.

Seine entzündungshemmenden und antithrombotischen Effekte tragen zum Schutz von Herz-Kreislauferkrankungen bei. 

Laut Studienergebnis wurde nachgewiesen, dass bereits der tägliche Konsum von 6 g Schokolade das Risiko von Schlaganfall und Herzinfarkt um 39% senken konnte. 

Allerdings ist die Empfehlung, Kakaogetränke oder Schokolade bei großen Patientengruppen (Diabetiker und Pat. Mit metabolischem Syndrom) aufgrund des hohen Zuckergehalts und der hohen Energiezufuhr kontrainduziert. Zudem werden durch technologische Bearbeitung des Kakaos (Fermentieren, Trocknen und Röstung) die wertvollen Flavonole aus dem Kakaopulver entfernt. Der auf Schokoladen und Kakaogetränken deklarierte Kakaogehalt darf daher keinesfalls mit dem Flavonol-Gehalt gleichgesetzt werden. Eine standardisierte Gabe von Kakao-Flavonolen ist mit kakaohaltigen Lebensmitteln nicht möglich. 

Werden die Kakao-Flavonole als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, lassen sich folgende positive Effekt beobachten.

Im Vordergrund steht der Schutzeffekt für die Blutgefäße, also der Zellschicht auf der Innenseite. Die Kakao-Flavanole regenerieren diese Innenschicht der Gefäße und bewirken dadurch eine Verbesserung der Durchblutung und eine Entspannung der glatten Muskulatur der Gefäße. Das heisst, Kakao-Flavanole verbessern bei Patienten mit Entothelfunktionsstörungen dessen Funktion. Z.B. bei Diabetes Typ II und/oder Arteriosklerose.

Weitere Schutzeffekte für Herz und Gefäße ergeben sich aus der blutdrucksenkenden, antientzündlichen und cholesterinsenkenden Wirkung. Denn die regelmäßige Einnahme von Kakao-Flavonolen erhöht das Herzschutz-HDL-Cholesterin und senkt das LDL-Cholesterin.

Stress ist ein wichtiger Trigger für Herz-Kreislauferkrankungen. Daher ist die Reduzierung von Stress ein wichtiger Baustein in der Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kakao-Flavonole können die Stresshormone Cortisol und Adrenalin senken.

Bei Leistungssportlern führt der regelmäßige Verzehr von Kakao-Flavonolen zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Gefäßfunktion.

Auch in Bezug auf den degenerativen altersbedingten Abbau der Skelettmuskulatur wirkt sich der Verzehr von Flavonolen positiv aus.

So auch bei Nierenkranken: hier können die Gefäße mit Hilfe von Nahrungsergänzenden Kakao-Flavanolen geschützt werden. Laut Studienergebnissen verbessert sich  die Gefäßfunktion von Dialysepatienten durch hohe Flavonol-Dosen (820 mg/Tag) sowohl kurz- als auch langfristig. 

Sogar auf die Gedächtnisleistung zeigt die Einnahme von Kakao-Flavonolen einen positiven Effekt. Ergebnisse einer weiteren Studie zeigen bei den Hirn-Scans der Probanden ein höheres Blutvolumen und eine bessere Zirkulation des Blutes in dem Teil den Gehirns, der für das Erinnerungsvermögen zuständig ist.