April 2021 Kohlwickel

Traditionelle Heilmittel aus der ganzen Welt

Kohlwickel

Hilft bei Prellungen und Schwellungen

Aus der Schweiz

Zutaten:

2-4 Weißkohl oder Wirsingblätter in Bio-Qualität

1 Fleischklopfer

Frischhaltefolie

1 Stoffverband

Procedere:

Die äußeren dunkelgrünen Blätter waschen und gut abtrocknen. Den etwas harten Strunk in der Mitte keilförmig ausschneiden. Die Blätter auf eine nicht saugfähige Unterlage legen und mit dem Kupfer vorsichtig bearbeiten, bis sie weich sind und der Saft (dies ist der eigentliche Wirkstoff) austritt. Nun sind die Kohlblätter fertig vorbereitet für die Anwendung. Die Blätter nun überlappend auf die Prellung/Quetschung auflegen. Frischhaltefolie kann verwendet werden, um das austretende Kohlwasser beisammen zu halten. Alles mit dem Stoffverband fixieren und fertig ist der Wickel. Nun mehrere Stunden einwirken lassen und bei Bedarf die Prozedur täglich wiederholen.

Warum es für uns wirkt:

Die Freigesetzen Öle und die anderen Substanzen aus dem Kohl – wie Kupfer, Kalium und die Vitamine C, B und E – wirken entzündungshemmend. Ausserdem öffnen die Wirkstoffe die Hautporen, was dazu beiträgt, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten.

Februar 2021 Hatchimitsu-Daikon

Traditionelle Hausmittel aus der ganzen Welt

Hachimitsu-Daikon

Aus Japan

Hustensirup für freie Atemwege

Zutaten:

1 weisser Rettich (Daikon)

Flüssigen Honig zum bedecken (Hachimitsu)

1 grosses Schraubglas

Procedere:

Den Rettich in kleine Würfel schneiden und in ein grosses Schraubglas füllen. Den Honig darüber giessen, bis der Rettich ganz bedeckt ist. Das Glas verschliessen und den Rettichhonig nun abgedunkelt 3-4 Stunden bei Raumtemperatur ziehen lassen, so dass sich der Saft des Rettichs gut mit dem Honig vermischen kann. Nun die entstandene Flüssigkeit abseihen. 3 x Tal. Davon 1 EL einnehmen. Der Rettichsirup hält für einige Tage kühl aufbewahrt.

Warum es für uns wirkt:

Rettich ist reich an Vitamin C, wirkt gegen schädliche Mikroorganismen und löst Schleim. Honig wirkt antibiotische, antiviral, krampflindernd, entzündungshemmend und schleimlösend.

Januar 2021 Ingwer-Rosmarin-Tinktur

Traditionelle Hausmittel aus der ganzen Welt

Ingwer-Rosmarin-Tinktur

Lindert den Juckreiz bei Mückenstichen

Aus Norwegen

Zutaten:

1 Tasse Wasser

1 TL frischer Ingwer gerieben

1 TL Rosmarin fein gehackt

1 TL Honig

Procedere:

Das Wasser zusammen mit dem Ingwer zum Kochen bringen. Sobald es den Siedepunkt erreicht hat vom Herd nehmen und die Essenz für fünf Minuten ruhen lassen. Nun den Rosmarin dazugeben, erneut aufkochen lassen und sieben Minuten ziehen lassen. Die Mischung abseihen und mit Honig verfeinert trinken

Warum es für uns wirkt:

Ingwer hat antibiotische und entzündungshemmende Eigenschaften und beugt Übelkeit vor. Honig ist krampflindernd und wirkt antibakteriell. Rosmarin hilft gegen Kopfschmerzen, da er die Durchblutung fördert, den Kreislauf anregt und die Blutgefäße erweitert.

November 2020 Vitalpilz Reishi

Reishi der glänzende Lackporling

Die Verehrung dieses Pilzes hat im asiatischen Raum eine lange Tradition und findet in der Übersetzung „Pilz der Unsterblichkeit“ oder „Pilz des langen Lebens“ einen sehr bildhaften Ausdruck. Doch nicht nur in Asien kennt man diesen Pilz, auch im europäischen Raum erfährt dieser sehr eigen aussehende Vitalpilz seit Jahrzehnten Beachtung.

Herkunft und Nutzung des Reishi

In rohem Zustand ist der Reishi ähnlich wie Kartoffeln oder Reis nicht zum Verzehr geeignet: zäh und ledrig mit stark bitterem Akzent empfiehlt er sich nicht für eine Mahlzeit. Deshalb fokussieren sich die dokumentierten Erfahrungen vor allem auf seine Verwendung als Heißwasserextrakt in Form von Tee, aber auch als Reishi Pulver- bzw. Reishi Extraktkapsel.

Sein deutscher Name „Glänzender Lackporling“ spiegelt die Optik des Pilzes wider. Verschiedene Vertreter der Porlingsarten sind auch in der europäischen Geschichte zu finden: Ötzi trug einen Birkenporling bei sich und auch Hildegard von Bingen erwähnt die vitalisierende Wirkung des Reishi Pilzes.

Der Reishi ist auf der ganzen Welt zu Hause. Als typischer Baumpilz wächst er wild bevorzugt an Laubbäumen. Die Zucht erfolgt meist auf Holzstämmen oder gepresstem Sägemehl. Er ist ein typischer Vertreter der Saprobionten. Das heißt, er zersetzt das organische Material auf dem er wächst und nimmt Teile davon auf. Dies ist unter anderem auch der Grund, warum Pilze und auch die daraus gewonnenen Produkte wie Pulver oder Extrakte in der Farbe changieren – sie hängt davon ab, wie die Farbe des Anzuchtmaterials ist.

Kurzbeschreibung der medizinischen Wirkung:

  • Stärkung des Herzmuskels und der Herzkranzgefäße
  • Antitumorwirkung
  • Schmerzhemmung
  • Steigerung der Vitalität
  • Schutz vor ionisierender Strahlung (z.B. Röntgenstrahlen)
  • Entgiftung und Schutz der Leberzellen.
  • Positive Wirkung auf die endokrinen Drüsen und den gesamten Stoffwechsel.
  • Stärkung und Modulation des Immunsystems
  • Bei allen Erkrankungen der Atemwege
  • Entzündungshemmende Wirkung
  • Radikalfänger, antimutagene und antioxidative Wirkung