März 2015 – Thema: Leber/Galle und die Bach-Blüte Walnut

Im Monat März schreibe ich über die Organe Leber und Galle, die passenden Hausmittel und die Schätze aus der Pflanzenheilkunde. Außerdem stelle ich euch die Bach-Blüte Walnut vor.

 Phytotherapie

Artischocke

Die Stimulation der Galleproduktion und die leberschützenden Eigenschaften von Artischocke beruhen auf dem Gehalt an Cynarin, Chlorogen- und Neochlorogensäure. Auch für die Senkung der Blutfettwerte ist Cynarin verantwortlich. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften haben  Artischockenblätter große Bedeutung in der Behandlung von Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Die Verbesserung der Verdauungsleistung und die Anregung des Appetits basiert auf dem Gehalt an Cynaropikrin.

 Löwenzahn

Wenn man sich mit Löwenzahn den Körper einrieb, erfüllte sich nach altem Hexenglauben jeder Wunsch. Die Indianer Nordamerikas rauchten die getrockneten Blätter bei ihren schamanischen Ritualen. In der Nacht vor Allerheiligen (Halloween) gehört Löwenzahn zum so genannten „Samhain-Ritual“ mit Weissagungen und Totenbeschwörungen. Löwenzahn wirkt stimulierend auf den gesamten Zellstoffwechsel, regt die Leberfunktion an, aktiviert die Hormonproduktion und wird generell zur Vorbeugung von Leber- und Gallenblasenproblemen empfohlen. Durch die Bitterstoffe wird die gesamte Verdauung, vor allem die Produktion des Gallensaftes und damit die Fettverdauung erleichtert.

 Mariendistel

Aus den Früchten der Mariendistel lässt sich ein Extrakt gewinnen, der Leberschäden vorbeugen kann und helfen soll, eine angegriffene Leber zu regenerieren. Verantwortlich für die schützende Wirkung ist ein Komplex aus vier verschiedenen Flavonolignanen, der in Anlehnung an den wissenschaftlichen Namen der Mariendistel „Silybum marianum“ Silymarin genannt wird. Studien zeigen: Silymarin fängt freie Radikale ab, die bei der Entgiftung in der Leber anfallen, und verhindert dadurch die Zerstörung der Zellwände. Außerdem fördert es die Regeneration von Lebergewebe.

Hausmittel – Hausmittel – Hausmittel

Heute empfehle ich euch ein Buch zum Thema Leber/Galle

„DIE WUNDERSAME LEBER&GALLENBLASENREINIGUNG,von A.Moritz“ Im Anhang findet ihr die Anleitung zur Ausleitung, falls ihr euch nicht das ganze Buch durchlesen möchtet, wobei ich es für Interessierte wirklich empfehlen kann. Als Heilpraktikerin ist man oft sehr unerschrocken und erprobt alle möglichen Therapien erst einmal am eigenen Leib aus. So habe ich natürlich auch diese Methode erforscht, bevor ich sie meinen Patienten empfohlen habe. Diese Art von Reinigung ist schonend aber äußerst effektiv und man ist sehr überrascht wie viele Gallensteinchen sich in den eigenen Lebergängen abgelagert hatten und dann zum Vorschein kommen.

Probiert es aus und berichtet mir.

Die Bachblüte des Monats März: Walnut
Walnut – als „spell-breaker“

Stell dir vor, du hast gerade einen Menschen kennengelernt, mit dem du dich wirklich gut verstehst, tiefere Gefühle fangen an zu fließen. Er ist Sternzeichen Wassermann.
Wohlmeinende Freundinnen heben warnend den Zeigefinger: „Wassermänner sind unzuverlässig“. „Bei Wassermännern weiß man nie, woran man ist“. „Wassermänner können nicht treu sein“.
Und obwohl du diese Sprüche als verallgemeinernde Worthülsen aus Zeitungshoroskopen erkennst, die du normalerweise milde belächelst … etwas bleibt haften.
Es entsteht ein unbewusster Nachhall. Das schöne vertrauensvolle Gefühl der Zuneigung wird irgendwie beschädigt und verliert an Kraft. Von jetzt an fällt es dir manchmal schwer, innerlich zu deinen eigenen Gefühlen zu diesem Menschen zu stehen.

„Spells“ sind verallgemeinernde Glaubenssätze, d.h. Formulierungen, die auf kollektiver Ebene mit sehr viel Energie aufgeladen sind. Sie lösen in unserem Unterbewusstsein so etwas wie einen Bann aus. Es sind Sätze, die uns zauberspruchartig festhalten und von deren Inhalt wir uns oft mit eigener Gedankenkraft nicht lösen können. Es können auch tiefe Versprechen, Schwüre oder Gelübde sein, die auch dann noch eingehalten werden wollen, wenn die äußeren Umstände das Gegenteil erfordern. Zum Beispiel: „Ich habe meinen Eltern geschworen, ihr Haus nie zu verkaufen“ – obwohl genau das jetzt nötig wäre, um in eine andere Stadt zu ziehen.

Weil die Blüte der Walnuss den individuellen Energiestrom unseres Lebensplans unterstützt, stärkt sie auch unser seelisches Immunsystem. Dadurch werden „spells“ früher erkannt, sie können uns nicht mehr in ihren Bann ziehen, und wir können den Signalen unserer inneren Führung für die Verwirklichung unseres Lebensplans freier folgen.

Die Bachblüte Walnut im Überblick

Walnut (Walnuss/ Juglans regia)

ein frei stehender Walnussbaum kann eine weit ausladende Krone entwickeln. Mit einer tiefen Pfahlwurzel ist er fest im Erdboden verankert.

Das Konzept der Bachblüte Walnut:
Standhaftigkeit, Konsequenz, innere Festigkeit und Unabhängigkeit

Im harmonischen Walnut-Zustand
… befindet man sich häufig in einer Situation, in der seelisch, spirituell oder körperlich etwas Neues beginnt beziehungsweise etwas Altes endgültig hinter sich gelassen werden will. In seinen klaren Vorstellungen, wie das Neue sein soll, lässt man sich auch durch konservative, warnende oder skeptische Gegenstimmen nicht verunsichern. Man bleibt sich treu und wagt die Veränderung.

Daran erkennt man die  negative  Walnut-Energie
Man fühlt sich mit seinen neuen Ideen „allein auf weiter Flur“. Man lässt sich von vermeintlich vernünftigen Gegenargumenten verunsichern und wird wankelmütig. Dadurch wird der endgültige Schritt in die Veränderung immer wieder hinaus gezögert.
Ich verstehe jetzt
Jeder Schritt in etwas Neues hat eine Übergangsphase, in der die Situation nicht Fisch, nicht Fleisch ist.
Gerade jetzt, ist es besonders wichtig, mit meiner inneren Führung eng verbunden zu bleiben, um im inneren Dialog immer wieder die richtige Reihenfolge der nächsten Schritte festzulegen.
Nur so erspüre ich, warum etwas nicht vorwärts geht: ob ich noch Altlasten abtragen muss oder ob die Zeit zum Neubeginn vielleicht noch nicht reif ist.

Anregungen zur Walnut-Reharmonisierung

Edward Bach nannte Walnut den „spell-breaker“, den inneren Bann-Brecher. Kollektive Ritualsätze wie „… bis dass der Tod euch scheidet“ können auf unbewusster Ebene wie magisch einen nächsten Schritt verhindern. Setzen Sie ein Ritual dagegen.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen. Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
(Hermann Hesse)

 

 

 

 

 

 

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